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Ausstellungen & Events

Kurioses und Wissenswertes rund um das Aufgussgetränk.

Die lustige Welt der Teekannen

Aus der Sammlung R. Schmitt.
20. Oktober 2019 – 19. April 2020

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Kawanabe Kyosai - Kunst, Karikaturen und Knochenmänner

Rückkehr aus Kobe

Ab

30.

September 2019

Exkursion nach Grafeneck

12

Oktober 2019

Tages-Exkursion zur Gedenkstätte Grafeneck
Am 12. Oktober 2019 ist, nach der Sonderausstellung: „Krankenmord im Nationalsozialismus – Grafeneck 1940 – Opferschicksale aus Bietigheim-Bissingen“ (19.5.2019 – 28.7.2019) im Stadtmuseum Hornmoldhaus, eine Tages-Exkursion zur Gedenkstätte Grafeneck geplant.

Das vorläufige Programm:
8:00 Uhr Abfahrt Bus (ZOB)
10:30 Uhr bis 12:30 Uhr Führung durch die Gedenkstätte Grafeneck
12:30 Uhr bis 14:30 Uhr Mittagspause
14:30 Uhr Weiterfahrt zum Psychiatriemuseum Zwiefalten
15:00 Uhr bis 16:30 Uhr Führung Psychiatriemuseum Zwiefalten
Rückkehr ca. 18:00 Uhr

Kosten richten sich nach der Teilnehmerzahl und belaufen sich voraussichtlich auf 25€ bis 30€ pro Person
Für Exkursionsinteressierte liegt an der Theke des Stadtmuseums Hornmoldhaus eine Namensliste bereit. Auch können sich Interessierte an: stadtmuseum@bietigheim-bissingen.de oder Tel. 07142-74352,-362 wenden.
Die Anmeldung erfolgt vorerst unverbindlich.

Kabinetttausstellung

„Japans Puppen – Spielzeug, Kostbarkeiten, Symbole“

Aktuelle Wechselausstellung
5. Mai – 15. September 2019

Japans-Puppen

19

Mai 2019 – 28.Juli

Opferschicksale

Sonderausstellung vom 19. Mai bis 28. Juli 2019
„Krankenmord im Nationalsozialismus - Grafeneck 1940 Opferschicksale aus Bietigheim-Bissingen“ Stadtmuseum Hornmoldhaus in Kooperation mit dem Stadtarchiv Bietigheim-Bissingen und der Initiative „Stolpersteine Bietigheim-Bissingen“

Unter der Tarnbezeichnung „Aktion T 4“ wurden zwischen Januar 1940 und August 1941 im Deutschen Reich mehr als 70.000 Menschen mit körperlichen oder geistigen Behinderungen sowie psychischen Krankheiten ermordet. Das Behindertenheim Grafeneck auf der Schwäbischen Alb wurde dafür zur ersten von insgesamt sechs Tötungsanstalten umgebaut. Dorthin wurden zwischen Januar und Dezember 1940 fast 11.000 Patienten vor allem aus Anstalten in Baden, Württemberg und Hohenzollern deportiert und anschließend in einer Gaskammer ermordet. Ihre Leichen wurden verbrannt, ihre sterblichen Überreste beseitigt und so scheinbar die Spuren dieses Verbrechens getilgt. Die Wanderausstellung der Gedenkstätte Grafeneck thematisiert die grausamen Krankenmorde der Nationalsozialisten, denen auch Menschen aus Bietigheim, Bissingen, Untermberg sowie Groß- und Kleiningersheim zum Opfer fielen.
Lange waren die Krankenmordopfer aus Bietigheim-Bissingen nahezu vergessen. Die Taktik der Mörder, diese Menschen aus dem kollektiven und individuellen Gedächtnis auszulöschen, war aufgegangen. Erst die intensiven Recherchen der letzten Jahre brachten ihre Lebensgeschichten wieder zutage. Bis heute sind zwölf in Grafeneck ermordete Menschen aus Bietigheim, Bissingen und Untermberg bekannt. Dazu kommen weitere Menschen, die in anderen Anstalten im Rahmen der sogenannten dezentralen Krankenmorde getötet wurden. Aus Metterzimmern konnten bisher keine Opfer ermittelt werden.
Die Initiative „Stolpersteine Bietigheim-Bissingen“ hat zwischen 2014 und 2017 für neun „Euthanasie“-Opfer aus Bietigheim, Bissingen und Untermberg Stolpersteine verlegt, um öffentlich an die Schicksale dieser ehemaligen Mitbürgerinnen und Mitbürger zu erinnern. In der Ausstellung werden die Lebensgeschichten dieser neun Opfer ausführlich nachgezeichnet.

Radtour von Stolperstein zu Stolperstein

20

Juli 2019, 15-17 Uhr

Radtour von Stolperstein zu Stolperstein
Von der Altstadt nach Untermberg mit Thomas Reusch-Frey.
Thomas Reusch-Frey von der Stolpersteininitiative Bietigheim-Bissingen veranstaltet eine Radtour, die im Rahmen der Sonderausstellung „Krankenmord im Nationalsozialismus – Grafeneck 1940 – Opferschicksale aus Bietigheim-Bissingen“ stattfindet.
Treffpunkt ist am Samstag, 20. Juli 2019 um 15 Uhr vor dem Hornmoldhaus, Hauptstraße 57.
Mit dem Fahrrad werden alle neun in Bietigheim-Bissingen verlegten Stolpersteine angefahren. Die Radtour beginnt in der Bietigheimer Altstadt, wo auf engstem Raum in der Entfernung von wenigen hundert Metern vier Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wohnten: Frida Ziegelmaier in der Pfarrstaße 6, Erna Unkel bei der Kelter 14, Karl Reinhardt in der Weinstraße 4 und Walter Hass in der Fräuleinstraße 4. Von dort geht es in den Aurain. In der Arbeitersiedlung „Köpenick“ wohnte in der Ringstraße 8 Gustav Strenger, der Opfer in Grafeneck wurde. In Bissingen gibt es drei Stolpersteine: für Emil Weil vor dem Haus in der Bahnhofstraße 25, für Lydia Mack in der Backhausstraße 3 und für Marie Sick in der Kreuzstraße 22. Zum Abschluss der Radtour geht es nach Untermberg. In der Bissinger Straße 4 ist der Stolperstein für Eugen Brust verlegt worden. Dort endet die Fahrradtour gegen 17 Uhr.
Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenfrei. Um eine Spende für die Initiative „Stolpersteine Bietigheim-Bissingen“ wird gebeten.
Nähere Informationen zur Radtour und der Stolpersteininitiative gibt es bei Thomas Reusch-Frey, Tel. 07142/377 491, E-Mail:thomasreuschfrey@gmail.com. Auf der Homepage der Stadt Bietigheim-Bissingen unter https://www.bietigheim-bissingen.de/deutsch/stadt-und-tourismus/stadtgeschichte/stolpersteine/ können Dokumente der drei Stolpersteinverlegungen im Jahr 2014, 2016 und 2017 heruntergeladen werden. Schirmherr der Stolpersteininitiative Bietigheim-Bissingen ist Oberbürgermeister Jürgen Kessing.
Die Sonderausstellung „Krankenmord im Nationalsozialismus – Grafeneck 1940 – Opferschicksale aus Bietigheim-Bissingen“ ist noch bis zum 28. Juli 2019 im Stadtmuseum Hornmoldhaus kostenfrei zu besichtigen. Das Haus ist leider nicht barrierefrei.

21

Juli 2019, 11-12 Uhr

Am kommenden Sonntag, dem 21. Juli von 11 Uhr bis 12 Uhr, öffnet sich nach einer Hausführung das „Fenster zur Renaissance“. Sie blicken in Einkaufskorb von Anna Hornmold, erfahren Wissenswertes über die Pflanzen in den Gärten um 1550 oder können andere Aspekte der Alltagsgeschichte fühlen, riechen und schmecken.

Es wird pro Teilnehmer ein Beitrag von 3€ erhoben. Voranmeldungen sind nicht erforderlich. Das Haus ist leider nicht barrierefrei zu besuchen.

Auch die Kabinettausstellung „Japans Puppen – Spielwaren, Kostbarkeiten, Symbole“ ist am Wochenende zu sehen. Dieser Bereich des Stadtmuseums ist barrierefrei zu erreichen.

19

November 2017

bis 22.April 2018

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Macht Handarbeiten glücklich?

VON DER NOTWENDIGKEIT ZUR SELBSTVERWIRKLICHUNG

Internetseiten, Zeitungen, Zeitschriften und Bücher mit Anregungen „DIY“ – „Do it yourself“ boomen. Häkelmützen vorzugsweise von jungen Männern entworfen und hergestellt setzen Trends. Die neue Lust am Selbermachen schlägt sich längst in den Bilanzen von Baumärkten und Herstellern von Kreativmaterialien nieder. Doch woher stammt diese neue Lust am Handarbeiten? Die geplante Sonderausstellung sucht Antworten auf diese Fragen und spürt auch den historischen Entwicklungen ehemals vor allem weiblicher Handarbeiten nach.

Im Unterschied zur heute eher selbstbestimmten kreativen Aktivität waren Nähen, Flicken, Stricken usw. notwendige Tätigkeiten zu Herstellung und Erhalt von Wäsche und Kleidung im Haushalt. Diese Fähigkeiten erlernten Mädchen etwas in Bietigheim in der Industrieschule, ab 1908 in der Frauenarbeitsschule. Weißnäherinnen, Perltaschenstrickerinnen usw. verdienten ihren Lebensunterhalt mit Handarbeiten, während Mädchen aus gehobenen Kreisen angehalten wurden, sich die Zeit mit feinen Stickereien zu vertreiben.

Objekte aus der Sammlung des Museums, ergänzt von Leihgaben präsentieren vielfältige Handarbeitstechniken und schlagen den Bogen zu moderner Textilkunst aus Deutschland und der Schweiz.

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Stadtmuseum Hornmoldhaus